332 Weiterbildung finanzieren – 15 Tipps

Weiterbildungen sind ein exzellentes Mittel, mit dem Sie sich selber wertvoller machen können. Heute gebe ich Ihnen 15 Ideen, wie sich diese finanzieren lassen. Ja, oft übernimmt die Firma. Das lässt sich gut vorbereiten. Manchmal aber eben nicht, dazu gibt es heute auch Ideen.

Diese Episode ist ein Remake von Florian Frankls Episode 161 des Q-Enthusiast-Podcast, lieben Dank für die Freigabe!

Sie finanzieren die Weiterbildung selbst

  1. Sie können die Investition bei den Fort- und Weiterbildungskosten in der Steuererklärung angeben (für Details fragen Sie ihren Steuer-Profi).
  2. Sie verkaufen Dinge online, die Sie nicht mehr brauchen und refinanzieren so ganz oder teilweise die Weiterbildung.
  3. Sie legen jeden Monat einen kleinen Betrag zur Seite und haben nach einiger Zeit das Geld für die Weiterbildung zusammengespart.
  4. Sie vereinbaren Ratenzahlung mit dem Anbieter, damit die volle Summe nicht auf einmal fällig wird.
  5. Sie fragen den Veranstalter, ob Sie mit ihm einen non-finanziellen Deal machen können.

Diese Tipps klingen simpel. Dennoch verzichten viele Menschen einfach darauf, den Aufwand dafür zu betreiben.

Das Investment wird zwischen Ihnen und der Firma geteilt

  1. Sie teilen die Rechnung mit der Firma (bitte Rücksprache mit der Buchhaltung halten, denn hier muss einiges berücksichtigt werden).
  2. Sie fragen den Anbieter nach zwei separaten Rechnungen.
  3. Ihr teilt Euch das Investment nach unterschiedlichen Sachkosten auf. Zum Beispiel bezahlen Sie die Fahrt- und Übernachtungskosten, die Firma das Seminar-Ticket oder andersherum.

Die Firma bezahlt Ihre Weiterbildung

Dieser Punkt klingt einfach, ist aber auch mit etwas Vorbereitung erfolgreicher.

  1. Im Idealfall: Sie oder Ihr Chef schlagen eine Weiterbildung vor und die Firma bezahlt anstandslos.
  2. Sie verpflichten sich, nach Ende der Weiterbildung für einen bestimmten Zeitraum im Unternehmen zu bleiben.
  3. Sie knüpfen die bezahlte Weiterbildung an bestimmte Ziele, die Sie hinterher aufgrund Ihrer neuen Kompetenzen erreichen werden.
  4. Sie vereinbaren die Weiterbildung als eine Art Belohnung, nachdem Sie bestimmte Ziele erreicht haben, die für das Unternehmen attraktiv sind.
  5. Sie beziehen sich auf ein bestimmtes Ergebnis des Jahresgesprächs – zum Beispiel das Feedback Ihres Vorgesetzten und schlagen gezielt eine entsprechende Weiterbildung vor.
  6. Sie beziehen sich auf bestimmte Firmenkennzahlen, als Voraussetzung dafür, dass sich die Firma das Investment leisten kann.
  7. Sie nehmen die von Ihnen gewünschte Weiterbildung in das Budget für das kommende Jahr mit auf.

Sie sehen, es gibt noch deutlich mehr Varianten, als einfach nur danach zu fragen, ob die Weiterbildungskosten übernommen werden können. Oder noch schlimmer: Sie fragen gar nicht erst, weil Sie sich sicher sind, dass Ihr Antrag abgelehnt wird.

Egal in welcher Situation Sie sich gerade befinden, einer oder mehrere dieser Tipps können Dich darin unterstützen, die Investition in Deine Weiterbildung bezahlen zu können.

 

Bleiben Sie in Führung

Ihr OLAF KAPINSKI