287 Neuland Homeoffice: Fluch oder Segen?

“Ich war in den letzten 4 Monaten dreimal im Büro. Seht ihr eine Notwendigkeit, dass man als Führungskraft vor Ort arbeitet? Wenn remote alles funktioniert, würde es ja ganz neue Möglichkeiten am Arbeitsmarkt eröffnen. Man könnte also dort wohnen, wo es einem am besten passt und ggf. einmal im Monat ins Büro an den Standort des AG fahren, um die MA persönlich zu sprechen.”

Ein Zitat aus dem LeadershipStars Programm, das ich hier einmal beleuchten möchte.

1) Führen = Kommunizieren. Geht am besten, wenn ich der Person gegenüber bin. Wenn ich also meine Führungstätigkeiten komplett auf online verlege, binde ich mir eine Hand hinter den Rücken.

2) Umgebung: Was machen die Leute, die mich befördern? Sind die alle im Büro? Dann ist mein Tip offensichtlich.

3) Team: Gute Teams brauchen Interaktion. Geht das “all online” so gut wie im Büro mit anschließender Kneipe?

4) Masseträgheit: Die letzten Monate haben von den Erfahrungen und dem Vertrauen der letzten Jahre gezehrt. Lässt sich auf der Basis in die Zukunft interpolieren?

Bleiben Sie in Führung

Ihr Olaf Kapinski