Ich habe den Liebster Award bekommen! Doch bevor ich Ihnen erkläre, was es damit auf sich hat, gebe ich Ihnen meine Ergebnisse der 100h-Woche.

Die 100h-Woche

ist fast vorbei, wie ist es also ergangen?

  1. Richtig gut hat die Ernährung geklappt: Leichte, natürliche Sachen, kaum Kohlehydrate, morgens und nachmittags Zucker in Form von getrockneten Früchten und literweise Wasser hat klasse funktioniert! Keine Durchhänger, keine Müdigkeit.
  2. Auch hat die morgendliche Tagesplanung war gut: Sauber beplanen, was darf auf dem Weg zum Ziel heute erreicht werden.
  3. Und daraus ergibt sich das nächste: Ziel klar haben. Ich habe die ganze Zeit die zu entwickelnden Angebote gesehen. Ich habe die Website und die E-Mails gesehen. Ich habe die Mails der Menschen gelesen, denen diese Sachen weitergeholfen haben. Selbst als der Körper nicht mehr konnte, war das Ziel noch präsent, die Motivation war niemals weg. Nur die Kondition.
  4. Die Idee war, viel Zeit für Kreativität zu haben. Das hat eingeschränkt funktioniert. Zum einen war die Woche beruflich deutlich anstrengender, als geplant (sofern sich so etwas planen lässt), zum anderen hat mich das wechseln von Beruf zu Projekt ziemlich viel Zeit gekostet. Wenn Ich im Büro gerade an einer Strategischen Entscheidung arbeite, ist mein Kopf drauf programmiert. Hier wäre es schlauer gewesen, auch den Abend für den Beruf zu investieren und nicht auf das Projekt umzuschalten.
  5. Auch im Beruflichen habe ich eine deutliche Schippe Wirksamkeit draufgelegt: Jede Autofahrt war mit einem sinnvollen Telefonat verbunden, die Homeoffice-Phasen habe exzellente Ergebnisse geliefert.
  6. Was überhaupt nicht funktioniert hat, waren meine geplanten 6h Schlaf. Schon nach drei Tagen war ich so unkonzentriert, dass ich schon am Mittwochabend schon nach 15h ins Bett gefallen bin. Donnerstag habe ich dann bis 6:00 ausgeschlafen, der Tag ging dann nach 8h Schlaf wieder gut.
  7. Ach so: Was mir am meisten zu schaffen gemacht hat war der Bewegungsmangel: 16h am Schreibtisch haben mir alle möglichen Verspannungen gebracht. Ich renne normalerweise viel herum am Tag, diese Woche nicht. Nächste Woche werde ich das ausgleichen.
  8. In Summe bin ich bei 94h rausgekommen. Nicht 100 aber auch nicht sooo schlecht.
  9. Die Ergebnisse sind vorzeigbar geworden. Ich werde sie den Zuhörern meiner 100h-Woche diese Woche zum Testen geben, in der Episode 49 vom 7. September werde ich sie dann einem breiteren Publikum vorstellen.

Insgesamt war das eine interessante Erfahrung. Und nicht zum Nachahmen geeignet. Bei mir war Schlafmangel der Killer. 16h Arbeiten geht problemlos, wenn mein Hirn danach genug Zeit zum Entspannen bekommt. Wer dauernd zu wenig Schläft, kann nicht leistungsfähig sein. Wir brauchen ein ausgewogenes Leben. Mal eine Vollgas-Woche geht gut. Auch mir Vernachlässigung aller anderen Dinge. Nur würde ich nächstes Mal auf 80h zielen, viel Fokus und viel Ergebnis.[/thst_alert]

Meine Erlebnisse decken sich auch mit dem Fazit, das Silke gezogen hat.

Der Liebster Award

Zum Thema für heute:
Ich habe den Liebster Award bekommen!
Kennen Sie nicht?
Okay, ich Kannte ihn auch nicht.

LiebsterAwardRed

Der Liebster Award hat, so ähnlich wie die Bielefeld-Verschwörung, keine klaren Quellen. Es geht um folgendes:

  • Es gibt tausende Blogs dort draußen. Die Idee des Liebster Award ist es nun, dass ein Blogger eine Anzahl anderer Blogs mit dem Award nominiert und diese nominierten Blogs in seinem eigenen Blog nennt. Und sie somit für seine Leser sichtbar macht.
  • Was ihn vom reinen Empfehlen unterscheidet sind die Fragen. Jeder Nominierer darf dem Nominerten 11 Fragen stellen, die der dann in seinem Blog beantwortet.

Jetzt mache ich hier keinen Blog, sondern einen Podcast.

Und dennoch bin ich nominiert worden. Und zwar von Silke Glüsenkamp. Vielen Dank dafür, liebe Silke!

Silke hat mir 11 Fragen gestellt, die ich in der heutigen Episode beantworte.

  1. Warum Podcastest Du?
    Diese Frage bereitet mir immer noch ein Wenig Schwierigkeiten. Weil ich die Antwort sehr klar kenne, die sich aber ausgesprochen ein Wenig größenwahnsinnig anhört: Ich erreiche mit meinem Podcast und mit den noch kommenden Aktionen, dass wir im deutschsprachigen Raum bessere Führung haben werden.
    Ein großes Ziel. Ich weiß.
    Im Podcast sortiere ich meine ganzen Gedanken und komme mit anderen in Kontakt. Es entwickelt sich eine zusammenhängende Idee, wie gute und wirksame Führung geht. Es finden, und der ist mir sehr wichtig, likemindet Führungskräfte zusammen, die ich in der Zukunft miteinander zusammen bringen möchte. Um Führung einen Stellenwert zu geben. Um gemeinsam immer besser zu werden.
  2. Wie stellst Du Dir einen typischen Hörer Deines Podcasts vor?
    Mein Avatar ist männlich, 35-45 Jahre alt, angestellte Führungskraft in einer Organiasation ab 1000 Mitarbeitern und führt direkt um die 10 Mitarbeiter, insgesamt vielleicht 10-200 Menschen.
  3. Was heißt Erfolg für Dich?
    Das erreichen meiner Ziele, siehe Episode 43. Ich bin erfolgreich, wenn ich das erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe. Und gern ein bisschen schneller, oder schöner, als geplant.
  4. Bei welchem Lied fallen Dir die schönsten Erinnerungen ein?
    Beim Dehnen nach dem Sport höre ich immer Varjags of Micklagard von Amon Amarth. Das spielt schon ganz oben mit, ansonsten von damals Scorpions, Rock you like a Hurricane, live in der Hannoveraner Sporthalle. Am Intensivsten war bisher immer wieder „I was born on the Listfield“, ein nur mündlich weitergebener Song der SCA, meiner Mittelalter-Organisation.
  5. Was ist Dein nächstes Projekt?
    Wieso singular??? Also: Ich arbeite an drei Angeboten für meine Hörer, die ich zeitnah fertig haben will. Dazu kommt noch die Verteilplattform. Und im November werde ich das absolute Angebot für meine Hörer lüften. Eine Challenge für echte Führungskräfte. Etwas, das sie für ein Jahr wirksamer agieren lässt.
  6. Was möchtest Du unbedingt in diesem Jahr noch erledigen?
    Alles…. Und noch mehr. Die fünf genannten Projekte möchte ich sauber abschließen, um nächstes Jahr ein weiteres, großes Projekt zu starten. Mein Buch.
  7. Was ist Deine größte Vision?
    Dass Menschen Freude an ihrer Arbeit haben. Freude am Erfolg und Freude am Leben.
  8. Was gibt Dir Kraft, wenn es mal nicht so rund läuft?
    Dass ich mit meinem Projekt einen Anteil an der Verwirklichung dieser Vision habe.
  9. Was inspiriert Dich?
    Wenn Menschen Dinge anders denken, als ich das bisher für möglich gehalten hatte. Wenn Menschen die Dinge lieben, die sie tun.
  10. Was ist Deiner Meinung nach der Schlüssel zu einem glücklichen und zufriedenen Leben?
    Ein großes Lebensziel. Zuversicht in die Zukunft. Und den Arsch hochkriegen.
  11. Worüber kannst Du herzhaft lachen?
    Über alles Mögliche 🙂 Gern über politisch unkorrektes, Southpark oder auch Die Simpsons. Beim Pixels-Film wurde ich fast aus dem Kino getragen.

Das waren meine 11 Antworten zum Liebster Award. Ich selber darf nun auch Nominieren, und das mache ich jetzt auch. Die Idee ist es, mit dem Award kleinere Blogs bekannter zu machen, ich hebe diesen Award nun in die Sphären der Podcaster: Also nominiere ich jetzt drei kleinere Podcasts, die ich nicht lange habe suchen müssen. Zwei meiner drei Nominierungen habe ich schon im WINput empfohlen und höre sie regelmäßig. Es sind:

Simone Gerwers, die den Coaching4Change Talk veröffentlicht.

Prof. Dr. Barbara v. Meibom, mit Ihrem Podcast Wertschätzung, Führung und Selbstmanagement.

Thomas Reining mit seinem nagelneuen Podcast  Gute Führung braucht Gespür.

Und hier sind meine Fragen für die Nominierten, ein paar habe ich übernommen, ein paar sind neu:

  1. Warum betreiben Sie Ihren Podcast?
  2. Für wen machen Sie ihn?
  3. Was möchten Sie unbedingt in diesem Jahr noch erledigen?
  4. Was ist Ihr nächstes, großes Projekt?
  5. Was bedeutet Erfolg für Sie?
  6. Was ist Ihre größte Vision?
  7. Glauben Sie, dass jeder eine gute Führungskraft werden kann?
  8. Wenn Sie eine Sache an allen Führungskräften verändern könnten: Was wäre das?
  9. Wie entspannen Sie sich?
  10. Was bedeutet Glück für Sie?
  11. Wie motivieren Sie sich, gerade in anstrengenden Phasen?

Nochmal vielen Dank für den Award und allerbeste Grüße an die drei Nominierten. Ich halte Sie, liebe Hörer, über den Fortgang auf dem Laufenden.

Haben Sie eine wertvolle Woche
Ihr OLAF DAMMANN



Das sind die Regeln

  • Wenn Sie nominiert werden, bekommen Sie 11 Fragen gestellt.
  • Diese beantworten Sie in einem Blogpost oder einer Podcastepisode und erklären das Ganze natürlich auch.
  • Sie verlinken die Seite der Person, die Sie nominiert hat, im Post oder den Shownotes.
  • Sie überlegen sich selbst 11 Fragen und geben sie an 3-6 Blogger oder Podcaster weiter, die potentiell weniger als 1000 Leser oder Hörer haben.
  • Selbstverständlich verlinken Sie diese Blogs in Ihrem Artikel oder erwähnen diese Podcasts in Ihrer Episode.
  • Sie informieren die Nominierten persönlich über seine Nominierung.