Drecksjob

„Was für ein Drecksjob!“ Das höre ich so oft und diese Woche meine ich, ein Muster ausgemacht zu haben. Hören Sie rein, ich habe eine Lösung vorzuschlagen.

Die einen fühlen, dass es ein Drecksjob ist…

Die Sache mit dem Fühlen ist schwierig, weil es eben nichts Handfestes ist. Wie wollen Menschen etwas verändern, wenn es nur ein vages Gefühl ist, was als störend empfunden wird? Also, die Leute die fühlen, dass der Job doof ist, gehen zur Arbeit und es fühlt sich irgendwie doof an. Bisher sind wir noch nicht weitergekommen. Ich empfehle in diesem Fall alles daran zu setzen, um vom „Fühlen“ wegzukommen. Das bedeutet konkret zu werden. Nehmen Sie sich ein Blattpapier und schreiben Sie mal auf, was genau „ES“ ist – das sich doof anfühlt. Und wenn Sie herausgefunden haben, was denn nun doof ist, dann schreiben Sie gleichzeitig die Lösung auf. Also: Wie wollen Sie es anders haben!?Beispiel: Mein Chef kontrolliert mich ständig! Die Lösung, die ich vorschlagen würde, ist nicht zu sagen: Er soll mich gar nicht mehr kontrollieren. Ich denke nicht, dass das es sinnvoller Wunsch ist. Worauf ich hinaus will ist, der Lösungsansatz darf differenziert sein. Nur so kommen Sie auf Dauer aus der hilflosen Position aus, in der Sie sich immer wieder sagen: Ach, das fühlt sich jetzt schon wieder doof an.

Die anderen wissen, dass es ein Drecksjob ist…

Dem Fühlen steht das Wissen gegenüber. Die Personen, die wissen das der Job doof ist, können die Problemstellen benennen und erklären. Diese Sorte hat durchdrungen, wie die Organisation funktioniert und wo sie nicht funktioniert. Aber auch für diese Sorte gibt es eine einfache Lösung: Richtig gute Führungskräfte sind die, die tun!

Was ich damit meine? Hören Sie rein in diese Episode!

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Ich wünsche ein angenehmes Wochenende!

Ihr OLAF KAPINSKI