Digitalisierung – Was ist das eigentlich? Und warum werden Firmen ohne Digitalisierung die nächsten zehn Jahre nicht überleben?

Damit eine Organisation wirklich langfristig bestehen kann, dann muss der digitale Wandel auch durchgeführt werden. Es geht dabei nicht darum, eine Facebook-Page zu errichten! Es geht nicht nur um Technologien. Nach Norman Glaser geht es viel mehr um neue Kommunikationswege, Prozesse und Vernetzung. Das ganze Thema ist auf das gesamte Unternehmen gerichtet. Neugierde begeistert Menschen, gleichzeitig wird sich von Altem nicht getrennt. Dadurch ergibt sich folgendes Problem: Alte Strukturen sollen erhalten bleiben, gleichzeitig wollen Firmen Innovationen.

Wie startet man eine Digitalisierung?

Norman Glaser weiß, dass es für das Thema keine Pauschallösung gibt. Grundsätzlich ist er der Meinung, dass Unternehmen herausfinden müssen, wer die Leistungsträger in der Firma sind und wer bereits digital unterwegs ist. Wenn Sie diese Leute zusammenbringen, dann sind meist die besten Voraussetzungen für eine Transformation gegeben. Es gibt sogar Strukturen, meint Norman Glaser, die nicht transformierbar sind. Wenn Prozesse eingefahren und alteingesessen sind, dann ist es kaum möglich, von heute auf morgen ein dynamisches Unternehmen zu schaffen.

Welche Strategien der Digitalisierung entgegenkommen? Hören Sie am besten selbst in dieser Episode!

Norman Glaser ist zusammen mit seinem Partner der Gründer von Markenkonstrukt. Zusätzlich betreibt er den Markenrebell Podcast und hilft Firmen dabei, mit Digitalisierung weiterzukommen.

Ihre Meinung zum Thema !

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Ihr OLAF KAPINSKI

 

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3 comments on “151 Digitalisierung – Gespräch mit Norman Glaser

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    Beiträge

    1. Robert H. Aug 15, 2017

      Hallo Olaf,

      vielen Dank für eine weitere tolle Folge mit guten Anregungen.

      Den Punkt mit den Bibliotheken möchte ich aber nicht ganz so stehen lassen. Es gibt eine Ausleihplattform für Bibliotheken, auf der man elektronische Medien ausleihen kann, ohne eine physische Bibliothek betreten zu müssen (siehe http://www.onleihe.net/). Im Großen und Ganzen kann ich den Punkt trotzdem nachvollziehen. Ich finde es auch außerdem ärgerlich, dass die Ausleihe nur für das ePub Format funktioniert und ich als Besitzer eines Kindles damit leider außen vor bin.

      • OLAF KAPINSKI Aug 18, 2017

        Hallo, Robert!
        Zugegeben: Onleihe.net ist an mir vorbeigegangen. Daher sieht es aus meiner Sicht so aus: Bis 2000 Papier-Bibliotheken. Dann die wilde Zeit. Dann Google Books. Ich komme gerade in meine Heimatstadt zurück und überall sind die Bibliotheken weg.
        Nur zum Spaß: Probier mal (Stand 18.8.2017) http://bibliothek.de/ aus. Fehler 503, DAS meine ich mit Digitalisierung ververpennt.
        OLAF 🙂

    2. Alexander Schacht Aug 8, 2017

      Wunderbares Thema! Ich denke, dass eine wesentliche Komponente bei der Digitalisierung, die Verbesserung von Entscheidungen ist. Wenn man die Systeme vernetzt, können ja die Daten auch besser fließen und diese kann man dann effektiv nutzen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Das können regelmäßige kleine Entscheidungen sein – z.B. was ist der nächste Kunde, den ich anrufe – oder auch große Entscheidungen im Bereich von Investitionen und Produktentscheidungen. In jedem Fall braucht man gute Daten. Zudem braucht man aber auch die Kompetenz, diese Daten vernünftig zu analysieren und zu interpretieren. Das ist allerdings eine Kompetenz, die nicht weit verbreitet ist.

      Vielen Dank für die tolle Folge!