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In Episode 166 habe ich zu meiner ersten Blogparade geladen: Was Denken Sie zum Thema „Große Ziele/Kleine Ziele“? Was ist besser, wirksamer? Was macht mehr Spaß?

Vielen Dank an allen Teilnehmern für die vielfältige Resonanz! Satte 14 Beiträge aus alles Ecken des Spektrums nehmen teil. DANKE an alle!

Beiträge

Die Vorstellung all dieser wertvollen Beiträge hätte den Rahmen einer Episode gesprengt, also verteile ich sie auf zwei Episoden: Morgen kommt der zweite Teil.

Hier die ersten acht Beiträge:

Alexander Schacht

Alexander beschreibt auf Strive Beyond Boundaries seine eigene Erfahrung mit seinem Laufziel: 650 km und wie es ausgegangen ist und das Leben manchmal dazwischen grätscht. Sehr schön finde ich Alexanders Beschreibung, wie er die Größe seines Ziels festlegt: Zu klein inspiriert nicht und irgendwann ist eine Größer erreicht, die das eigene Glaubenssystem nicht mehr hergibt.

Andreas Grassl

Andreas beschreibt seine eigenen Erfahrungen und die daraus resultierenden Gedanken am Beispiel seines eigenen Manobu-Blogs. Und kommt am Ende mit einer Perle der Weisheit:

„Das kleine Ziel ist, das große Ziel mit Fokus und Grip auf die Strasse zu bekommen“

Florian Kuhnke

Der erste Audiobeitrag kommt von Florian Kuhnke in seinem Smarter entwickeln Podcast. Er steigt gleich richtig groß ein:

„Der Unterschied zwischen kleinen Zielen und großen Zielen ist der Unterschied zwischen Management und Führung“

Waow! Schön auf den berühmten Punkt gebracht. Und es geht gleich weiter:

„Noch besser als ein Problem richtig zu lösen, ist ein richtiges Problem zu lösen.“

Unbedingt reinhören!

Marc Frewert

Marc Frewert schreibt den Blog Selbstmanagement für Pendler. Wichtig ist ihm erst einmal die Selbstverantwortung klar zu machen:

„Ein jeder entscheidet für sich selbst ob das ein großes oder kleines Ziel für einen ist. Niemand anderes.“

Dann schaltet er erst einmal die Scheinwerfer ein:

„Große Ziele sind besser“

Warum? Weil selbst das nicht völlig erreichen eines großen Zieles immer noch weiterführt als das Erreichen von Kleinzielen. Macht einfach mehr Spaß!

Tobias Liesegang

Tobias Liesegang schriebt auf dem englischen Blog Company Pirat. Nachdem er den Begriff „große Ziele“ zum Lebensziel aufgemacht hat, beschreibt er am eigenen Beispiel, wie es gern mal anders kommt, als gedacht.
Über einen kleinen Ausflug zum eigentlichen „Wie setze ich denn nun Ziele?“, in dem er auch auf ein tolles Video von Googles „Objectives and Key Results”-Methode verweist, kommt Tobias zu einem schönen, weil sehr spielerischen Schlussgedanken:

„So why not starting the journey without a big goal and just explore?”

Lars Bobach

Lars Bobach macht bekanntlich den Produktiv in digitalen Zeiten Podcast zusammen mit Barbara Fernandez. Die beiden widmen sich im Beitrag erst einmal der Frage, was denn große Ziele eigentlich sind.
Über ein sehr bekanntes Gegenbeispiel, nämlich den geschätzten Dr. Stefan Frädrich, kommen die beiden dann zu Lars‘ Methode, seine großen Ziele sauber zu erreichen.
Lars hatte Dr. Frädrich im Interview, hören Sie hier.

Robert Sieber

Dass Robert Sieber den Different Thinking Podcast für IT-Servicemanagement macht, wissen meine Zuhörer. Dementsprechend hat sich Robert dem Ziele-Thema mal aus einer anderen Perspektive genähert: Auch Organisationen haben Ziele. Ich gehe mit, das Organisationen haben sollten.

Robert beschreibt exzellent, wie das Vorhandensein von Zielen, die Organisation voranbringt.

Dirk Braun

Dirk Braun, Macher des Podcast Gute Chefs, bringt diese Diskussion auf eine schöne Essenz:

„Ziele haben nur dann eine echte Relevanz für Menschen, wenn sie auf einen Wert einzahlen, der ihnen wichtig ist.“

Dann kommt seine Methode, wie wirklich große Ziele formuliert werden:

„Verdoppeln Sie das Ziel und hängen Sie anschließend ‚ne Null dran“

Hui, DAS ist mal groß! Seine Gedanken dahinter machen absolut Sinn und sind es Wert, dass Sie ihm zuhören.

Grossartig bis herher! Und versprochen: Die restlichen Beiträge sind genau so gut, lesen und hören Sie gleich weiter.

 

Ihr OLAF KAPINSKI