Anerkennung: Eine Währung, die nichts mit Geld zu tun hat. Wie Sie anerkennen und warum das für Ihre Mitarbeiter so wichtig ist, hören Sie heute!

Wir arbeiten, leben hoffentlich dafür, dass unsere Werte erfüllt sind.

Viktor Frankl sagt: Das Erreichen von Freude führt über das Erfüllen der eigenen Werte.

Das erfordert selbstverständlich, dass Sie Ihre Werte kennen. Im besten Falle ist das eigene Leben so ausgerichtet, dass es möglich für Sie ist, entlang der eigenen Werte zu leben.

Was ist der wichtige Wert im Leben?

Ich erkundige mich gerne nach Werten und es gibt tatsächlich einen, der fast durch die Bank weg präsent ist. Meine Behauptung ist, dass einer unserer Grundwerte „Anerkennung“ ist. Sprich, arbeitet jemand „für Geld“, dann um Dinge zu kaufen oder seine Familie zu versorgen, was letztlich wieder auf das „anerkannt werden“ zurückfällt. Vielleicht lässt sich das sogar evolutionär begründen – hören Sie meine Idee in dieser Episode!

Anerkennung im Job ist ein Antrieb

Ich bin überzeugt davon, dass Anerkennung die wahre Währung ist. Umgedreht: Ihre Mitarbeiter erlangen keine Wertschätzung im Job und arbeiten dennoch motiviert – eher nicht! Zum Einen muss Anerkennung definiert werden und was passiert, wenn sie nicht da ist? Stellen Sie sich vor, jemand verbringt acht Stunden täglich an einem Ort, an dem er sich nicht wertgeschätzt und nicht zugehörig fühlt. Ohne Anerkennung haben Ihre Mitarbeiter keinen Grund da zu sein. Anerkennung nehmen wir nur an, von Leuten, die wir auch selbst anerkennen und die das fachliche Know-How (bsp. im Job) haben, um das was wir tun, auch bewerten zu können.

Von der Fachkraft zur Führungskraft

Nach zwei, drei Jahren haben Sie die Mitarbeiter, die Sie verdienen. Ich würde sagen, das stimmt. Denn: Sie als Führungskraft erkennen an… Ihre Mitarbeiter, die ja Anerkennung wünschen, verhalten sich dementsprechend. Wenn jetzt eine Fachkraft zur Führungskraft wird, wo bezieht diese dann die Anerkennung her? Diese muss jetzt auf Führungsthemen umgelegt werden. Kurz gesagt: Der Wechsel bedeutet, dass die Fachkraft aus ihrem Gebiet geholt wird, aus dem sie wertgeschätzt wird und dann in der neuen Umgebung zunächst keine Anerkennung mehr erhält. Das Defizit muss kompensiert werden.

Was sind Ihre Wertschätzungs-Faktoren

Die schlimmsten Chefs sind bekanntlich die, die nach Lust und Laune ihre Führungsposition ausüben. Der Mitarbeiter kann gar nicht wissen, wie er sich verhalten soll, wenn Sie nicht klar haben, wo Sie wertschätzen und wo Ihre Ziele liegen. Machen Sie den Unterschied zwischen Lob und Anerkennung.

Mehr zum Thema:

Der KLICKTIPP zum Reinhören: Episode 136 – Nicht loben!

Wie und wofür Sie anerkennen und wie Sie Ihre Leute deutlich wertschätzen, hören Sie in dieser Episode.

Ihr OLAF KAPINSKI 

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