Wie funktioniert das Denken? Unter welchem Betriebssystem läuft unser Hirn und wie haben wir Zugriff darauf? Willkommen zur Episode 101.

Soweit ich weiß, sind alle Gehirne gleich aufgebaut. Der IQ lässt sich nicht äußerlich feststellen. Trotzdem erreichen wir völlig unterschiedliche Dinge und sind unterschiedlich „schlau“. Es muss also an der Programmierung liegen, also unter welchem Betriebssystem das Gehirn läuft.

Das Unterbewusstsein hat Macht...

Viele Dinge erledigen sich automatisch. Zum Beispiel das Laufen. Wir müssen nicht, bzw. können nicht bewusst laufen. Auch Verhalten läuft unterbewusst ab. Ob Sie in einer Situation mutig sind oder Angst haben, hängt von der Programmierung Ihres Unterbewusstseins ab.

...und entlastet Sie

Da die Abläufe in unserem Unterbewusstsein automatisiert sind, belasten sie uns nicht. Wir müssen nicht nachdenken. Stellen Sie sich vor, Sie könnten das Unterbewusstsein in Ihrem Sinne programmieren.

Ist das Unterbewusstsein steuerbar? – Ja!

Sobald Sie an die Programmierung rankommen, sind Sie Ihrem Unterbewusstsein nicht mehr ausgeliefert.

Verstehen Sie:

1. Ihr Denken

Um zu verstehen, wie Ihr Unterbewusstsein funktioniert, müssen Sie verstehen, wie Ihr Gehirn und das Denken funktionieren.

Denken ist auditiv. Unsere Gedanken werden von uns innerlich in Worte gefasst. Versuchen Sie sich mal an etwas zu erinnern. Vor Ihrem inneren Auge erscheinen Bilder. Gedanken jedoch sind Worte.

2. Ihre Sprache

Unser Unterbewusstsein wird also durch Gedanken beeinflusst. Diese Gedanken wiederum durch Sprache. Folglich nehmen unsere Gedanken Einfluss auf unsere Wahrnehmung.

 

Der KLICKTIPP zum Reinhören:

[mehr zum Thema Wahrnehmung: Episode 3 - Wer lebt das Leben? & Episode 4 - Was nehmen wir wahr]

 

Das Gehirn – der Übeltäter

Gehen wir davon aus, unser Gehirn will uns Wünsche erfüllen. Was Sie denken, sprechen Sie in sich hinein. Das bedeutet, wenn Sie Ihrem Unterbewusstsein erzählen, dass alles irgendwie Mist ist, dann wird Ihr Unterbewusstsein Ihre Wahrnehmung dahin führen und Ihren „Wunsch“ erfüllen. Das liegt daran, dass das Unterbewusstsein die Wahrnehmung filtert. Vielleicht gehen Sie manche Wagnisse nicht ein, weil die „Stimme“ in Ihnen Zweifel äußert, aber Sie haben diese Stimme selbst erschaffen.

Sprache sind die Gedanken

Wenn wir also ein negatives Unterbewusstsein haben, weil die Sprache in uns, die gleichzeitig unsere Gedanken sind, negativ ist, kann in unserer Wahrnehmung nicht mehr viel Positives bei raus kommen. Achten Sie darauf, was Sie sagen, denn Sie programmieren damit Ihr Unterbewusstsein.

Wie jemand spricht, so denkt er...

...was meine ich damit? Die Antwort hören Sie am besten selbst.

 

Ich wünsche Ihnen eine positive Woche mit guten Worten zu Ihnen selbst.

Ihr OLAF KAPINSKI