Auf den diversen Seiten im Web werden die verschiedensten Feedback-Formate vorgestellt. Hier kommt mein favorisiertes Feedback Modell. Sehr viele sind zu kompliziert, zu verkopft und daher nicht wirksam. „In acht Schritten zum perfekten Feedback“, akademisch, nicht praktisch.

Mein Favorit ist das Modell entworfen von Manager Tools, welches ich Ihnen hier heute vorstelle. Es wirkungsvoll und doch einfach in der Anwendung.

Das wirksamste Feedback Modell

Je entspannter Sie beim Feedback-geben sind, je wirksamer wird es sein. Sie dürfen relaxt sein, nur so sind Ihre Sinne geschärft. Ihre Leute sollen nicht gestresst sein und sich auf keinen Fall bedroht fühlen.
Das folgende Feedbackmodell ist schnell und sehr wirksam:

Das Feedback-Modell im Überblick:

Erfolgreiche Führungskräfte können kostenlos Teil der Leaders Community werden. Diese Gruppe bekommt Insides von mir, unglaubliche Early-Bird Angebote und besondere Inhalte angeboten.
Tragen Sie sich gleich ein:

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1. Darf ich Ihnen kurz Feedback geben?
2. Wenn Sie...
3. das passiert

"Darf ich Ihnen kurz Feedback geben?"

Vielleicht geht jetzt ein Raunen durch den imaginären Saal. Warum soll ich als Führungskraft denn fragen, ob ich das darf? Bedenken Sie: Feedback soll keine Rache sein, nichts Schlimmes und auch nicht Beängstigendes. Feedback ist blanker Egoismus von Ihnen. Sie sind nicht erfolgreich, weil Sie der beste Fachmann*frau sind. Sie sind erfolgreich, weil Ihre Leute gut sind. Und um Leute richtig gut zu machen, ist permanentes Feedback das wirksamste Mittel.

"Wenn Sie..."

Beim Feedback geht es darum, so neutral wie möglich zu sein. Sie sollen nicht bewerten, sondern Sie beschreiben, was Ihnen aufgefallen ist. Vergessen Sie solche Phrasen wie: Ihre Präsentation war toll. Sagen Sie direkt, was toll war, nur dann kann ihr Mitarbeiter das wiederholen. Nutzen Sie dazu den Satzanfang „wenn Sie..“ und danach können Sie wertschätzen. Angenommen Sie fanden die Präsentation langweilig. Mit so einer Aussage helfen Sie keinem Ihrer Mitarbeiter weiter. Haben Sie für sich klar, was Sie haben wollen. Auf das „Wenn Sie...“ Folgt eine Beschreibung des beobachtbaren Verhaltens.

"Das passiert..."

Vielleicht hört sich das am Anfang etwas unrund an, wenn Sie wirklich anhand der Sätze durch das Feedback-Modell gehen. Sie, aber auch Ihre Mitarbeiter wissen daher allerdings, an welcher Stelle Sie grade in der Reihenfolge stehen. Im letzten „das passiert“-Teil erklären Sie, was Sie sich vielleicht das nächste Mal anders wünschen. Dabei formulieren Sie aus der Ich-Perspektive und Sie erklären, was Ihnen wichtig ist. Möglicherweise kommen Sie an einen Punkt mit dem Mitarbeiter, dass dieser einfach nicht wusste, was sein Verhalten für Sie bedeutet.

In dieser Episode beschreibee ich Ihnen außerdem die zwei Eskalationsstufen und warum Feedback ganz oft einfach positiv ist.

Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Feedback-geben

Ihr OLAF KAPINSKI