Müssen es unbedingt sieben Netzwerke gleichzeitig sein, die Sie bedienen müssen? Im heutigen Interview mit Friederike Gonzalez erfahren Sie alles zu Business Social Networking!

Social Networks

Okay, die meisten Leute haben wohl bei einer professionellen Selbstdarstellung nicht unbedingt Facebook im Kopf. Zwischen Katzenbildern, Memes und Videos, die grade viral gehen, finden sich nur wenig richtig professionelle Profile und meist sucht man auf Facebook auch danach nicht unbedingt. Friederike Gonzalez ist da allerdings anderer Meinung. Wer sich professionell präsentieren möchte, der sollte laut Friederike Gonzalez auf Business Social Networks unterwegs sein. Im deutschsprachigen Raum ist das häufig die Plattform Xing. Friederike Gonzalez ist jedoch mehr von LinkedIn überzeugt. Als ersten Vorteil nennt sie die Internationalität des Netzwerks.

Warum Sie sich bei LinkedIn engagieren sollten?

Zum einen ist LinkedIn das größte Business Netzwerk. Weiter ist die Plattform frei von möglichen Ablenkungen und Zeitfressern. Sogar im Gegenteil: Dort finden Fach- und Führungskräfte verschiedene weiterbildende Blog-Artikel und Informationen. Auf anderen Netzwerken muss man dafür länger suchen, meint Friederike Gonzalez.

Wie knüpft man denn nun Kontakte?

Um auf Business Social Networks durchzustarten, gibt es ein paar Tricks. Wichtig sind vor allem Keywords, die die Netzwerke erkennen und darüber beispielsweise direkt spannende Kontakte vorschlagen. Und über Kontakte ergeben sich neue Kontakte, bis zum Schluss ein Netzwerk entsteht. Ich finde, dass dieses Vorgehen etwas rückwärtsgewandt ist. Man findet Kontakte, die im Kontakt mit alten Firmen stehen, für die man mal gearbeitet hat. Friederike Gonzalez schlägt vor, einfach die Suchfunktion zu nutzen und beispielsweise nach Kontakten zu suchen, die in der „Wunschfirma“ angestellt sind.

  • Profil erstellen
  • Den Lebenslauf eingeben
  • Firmen nennen, für die man gearbeitet hat
  • Keywords nutzen (Branchen, Tätigkeitsbereiche)

Kleines Gedankenspiel:

Ich möchte von Friederike Gonzalez wissen, wie ich denn nun vorgehe, wenn ich zu meiner Wunschfirma möchte, wie können mir Kontakte dabei behilflich sein? Friederike Gonzalez schlägt vor, Personen, die bei der Wunschfirma arbeiten, zu folgen. Das ist zum Beispiel dann möglich, wenn diese Beiträge teilen. Bei der ersten Kontaktaufnahme sollten Sie nicht zu offensiv vorgehen, aber ein persönlicher Kontakt ist durchaus sinnvoll.

So sieht ein gutes Netzwerk aus:

  • Vollständig ausgefüllte Daten
  • Viele Kontakte
  • Bildmaterial einfügen

Aber hilft das wirklich bei der Suche nach einem neuen Job?

Friederike Gonzalez sagt, dass LinkedIn Kontakte nicht direkt zu einem neuen Job verhelfen. Sie ist davon überzeugt, dass es dazu einen guten Mix aus online und offline Kommunikation braucht. Und genau dazu sind „alte Kontakte“ hilfreich. Besonders, wenn Sie sich längere Zeit nicht gesehen haben, ist die reale Wiederkontaktaufnahme über soziale Netzwerke leicht gemacht und daraus ergibt sich eventuell ein gemeinsames Treffen. Vielleicht haben alte Kollegen mittlerweile auch den Job gewechselt und haben Tipps oder kennen jemanden, der aktuell rekrutiert.

Welches Netzwerk ist das beste?

Mit Friederike Gonzalez habe ich vor allem über LinkedIn gesprochen, was sie von den anderen Netzwerken hält, hat sie mir im Interview verraten. Außerdem erfahren Sie, was Friederike Gonzalez über Facebook denkt!

Ich wünsche Ihnen eine vernetzte Woche!

Ihr OLAF KAPINSKI

 

 

 

Friederike Gonzalez Schmitz:
Sie lebt und arbeitet in München und war lange Zeit in der IT-Branche als PR-Managering beziehungsweise als Social Media PR-Managerin tätig. Seit 2012 ist sie selbstständig und unterstützt ihre Kunden mit aussagekräftigen und wirksamen LinkedIn Profilen.